Wahnsinn Amerika
Innenansichten einer Weltmacht

Piper, 2012

Nach Obamas historischer Wahl zum Präsidenten hoffte Amerika auf einen Aufbruch. Doch bald erstarrte es in ideologischen Blockaden. Was wird die Zukunft bringen? "Man muss Washington verlassen, um Amerika besser zu verstehen", sagt ARD-Korrespondent und Grimme-Preisträger Klaus Scherer. Und fügt kleine Geschichten aus Alltag, Politik und Lagerkämpfen zusammen - zu einem großen, aktuellen Bild der Supermacht. Dafür trifft er nicht nur, wie es seine Chronistenpflicht ist, US-Politiker und ihre Berater, sondern nimmt das ganze Riesenland unter die Lupe. Er begleitet Armenhelfer in Arizona und Kentucky ebenso wie Immobilien-Zocker in Kalifornien. FBI-Fahnder erklären ihm, wie das Land in seine tiefste Krise rutschte, und langjährige US-Sicherheitsberater, was sie als nächste Herausforderungen fürchten. Detail- und pointenreich schildert Scherer den Richtungskampf, der die Weltmacht weiter auf groteske Weise lähmen könnte. Seinen eigenen, oft kuriosen Alltag als Fernsehreporter, Familienvater und Vielreisender in den USA klammert er – zum Gewinn des Lesers – dabei nicht aus.

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Pressestimmen

„Ein witziger, erfrischend differenzierter und nie überheblicher Blick in den Seelenzustand einer verunsicherten Nation.“

Silke Hasselmann, MDR

„Wenn Deutsche die USA beurteilen, neigen sie zum Superlativ. Sie lieben das Land, hassen es oder verstehen es einfach nicht. Klaus Scherer hat jetzt den Versuch unternommen, Amerika zu erklären. Es ist ihm gelungen.“

Martin Muno, Deutsche Welle
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„Wahnsinn Amerika, aus der Feder des ARD-Fernsehkorrespondenten Klaus Scherer, verschafft den besten Ueberblick ueber die aufreibenden vier Obama-Jahre. Ob Streit ueber die Gesundheitsreform oder Schuldenkrise, ob Oelkatastrophe oder Kriegslasten, der besondere Charme seiner Krisenbeschreibung liegt darin, dass in ihr von Anfang bis Ende konkrete Menschen und ihre Schicksale auftauchen.« Martin Klingst, Die Zeit“

Martin Klingst, Die Zeit

„Meisterwerk“

Kultur-Punkt Onlinejournal, Schweiz

„Sein neues Buch lässt den Leser schmunzeln und die Stirn runzeln. Gleichzeitig rückt Scherer das hiesige Bild von der mächtigen Rolle der Medien des Landes zurecht. Der preisgekrönte Journalist berichtet nicht nur über politische Protagonisten, sondern zeichnet mit einer sagenhaften Beobachtungsgabe ein Bild des anderen, des menschlichen Amerikas.“

Nürnberger Nachrichten

„Unterhaltsam wie tiefgründig“

Die Rheinpfalz

„Die Miniaturen aus dem Alltag einer gespaltenen Gesellschaft, sie passen sich vorzüglich ein in Scherers präzise Analysen der Zeitläufte und in die von ihm gewährten Einblicke in politische Entscheidungswege zwischen Wirtschaftskrise und Terrorgefahr. Nach der Lektüre bleibt der Eindruck, es gebe kein spannenderes und kein absurderes Land auf dieser Erde als die USA.“

Rhein Main Presse

„"Wahnsinn Amerika" ist ein gelungener Beitrag, um bei der Beantwortung der immer wieder aufkeimenden Frage zu helfen: Wie ticken die eigentlich, die Amerikaner?“

NDR info