Am Ende der Eiszeit
Die Arktis im Wandel

Piper, 2013

Die Arktis schmilzt. Die Welt zerredet das, ohne zu handeln. Am Polarkreis indes passen sich die Bewohner längst der Wirklichkeit an. Der preisgekrönte Fernsehreporter und Bestsellerautor Klaus Scherer besucht auf seiner Reise durch den hohen Norden Menschen, die ihm den Wandel ihres Alltags schildern - vom Rhabarberbauern am Gletscherrand bis zum Mammutzahn-Schnitzer, von der Hardrockerin mit Rentierherde bis zu Tauchlehrern in eisblauen Schluchten. Sie alle sind Vorboten einer größeren Zeitenwende als einst der Goldrausch in Amerika. Weil sie die Chance nutzen, sich eine neue Welt aufzubauen. Und weil hier womöglich neue Lebensräume entstehen, die wir auf einem Planeten gut gebrauchen können, auf dem andere Regionen vermutlich bald verschwinden oder als unbewohnbar gelten.

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Pressestimmen

„Da sind ostgrönländische Gletscherforscher, die plötzlich zu Gärtnern werden; Bärenjäger, die sich im Tourismus versuchen; isländische Händler, die als Tauchlehrer arbeiten, und russische Architekten, die Häuser auf Stelzen setzen. Klaus Scherer hat sie alle besucht, ihnen zugehört. Er beschreibt ihren Alltag, nimmt seine Leser mit an die Küchentische und die Arbeitsplätze dieser Menschen und erzählt von ihrem Pragmatismus. Ein faszinierender Reisebericht. Scherer hat der alten Klimawandeldiskussion einen neuen und spannenden Aspekt hinzugefügt.“

Monika Seynsche, Deutschlandradio Kultur

„Klaus Scherer beschreibt den Alltag von Menschen, die sich arrangieren müssen und wollen im Spannungsfeld zwischen ihren Traditionen und den Erfordernissen, die eine sich verändernde Umwelt an sie stellen. Scherer tut das unvorein-genommen, unideologisch, ohne das Klischee zu suchen und einfache Antworten zu geben – und gänzlich frei von mahnendem Ton. Das macht seine Schilderungen umso anschaulicher, greifbarer und berührender.“

Pamela Dörhöfer, Frankfurter Rundschau