Nagasaki
Der Mythos der entscheidenden Bombe

Hanser Berlin, 2015

Im August 1945 detonierten über Hiroshima und Nagasaki die beiden einzigen Atombomben der Kriegsgeschichte. Die erste, so hieß es damals, habe Japan beeindruckt, doch erst die zweite ließ es kapitulieren. Beide Bomben, auch die zweite, seien somit nötig gewesen, um den Zweiten Weltkrieg zu beenden. Doch waren sie wirklich so entscheidend? Klaus Scherers Zweifel an dieser Darstellung begannen mit der Frage nach dem Sinn der Kriegsgräuel von Nagasaki. Gestützt auf neue historische Forschung, Filmdokumente und ergreifende Interviews sowohl mit Zeitzeugen als auch mit Wissenschaftlern zeichnet er ein anderes Bild: das eines kalkulierten, vermeidbaren Massakers an Zivilisten. Am Ende ging es darum, die Bomben unter Kriegsbedingungen zu testen. Japan, militärisch längst geschlagen, lieferte dazu die Gelegenheit.

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Pressestimmen

„Brillant“

Martin Muno, Deutsche Welle

„Glänzend geschrieben“

Theo Sommer, Die Zeit

„Ein aufrüttelndes und bewegendes Buch, das unsere Sicht auf die amerikanischen Atombombenabwürfe verändern wird.“

Wolfgang Blieffert, Hessische/Niedersächsische Allgemeine

„Ergreifend“

Barbara Geschwinde, WDR 5